Aladdin 🖤 – Warum ihr unbedingt ins Kino gehen solltet!

Aladdin

Schon zu Beginn des Films, als die Einstiegsmelodie gespielt wurde und die ersten Bilder von Agrabah gezeigt wurden, tauchten unendliche Kindheitserinnerungen auf. Es war einfach wundervoll. Ich hatte sofort eine Gänsehaut, konnte mitsingen und wurde sofort in die kleine Wüstenstadt von Aladdin entführt.

Aladdin: 1000 und eine Nacht

Aladdin schlägt sich in der arabischen Stadt Agrabah als Dieb mit sehr großem Herzen durch. So kommt er auch einer Frau in Not zur Hilfe, nicht ahnend, dass es sich dabei in Wahrheit um die Prinzessin Jasmin handelt, die sich heimlich unter ihr Volk gemischt hat. Aladdin verliebt sich in die selbstbewusste Schönheit und schleicht sich kurz darauf in den Palast, um die vermeintliche Dienerin wiederzusehen. Allerdings gerät er dort in die Fänge des finsteren Großwesirs Dschafar, der nach absoluter Macht strebt und statt Jasmins Vater als Sultan regieren will. Aladdin kommt dem Fiesling gerade recht, denn er soll für ihn eine Lampe aus der Höhle der Wunder beschaffen. Deren Besitzer wird zum Meister des darin hausenden Dschinni und bekommt von diesem drei Wünsche erfüllt. Als Aladdin in Besitz der Lampe kommt, will er die Kraft des Geistes nutzen, um Jasmins Herz zu erobern. Doch er ahnt nichts von Dschafars bösen Plänen…

Aladdin
Aladdin

Nah am Original

Zum Glück wurde inhaltlich viel von der Zeichentrick-Version übernommen. Ich mag es nicht wenn die Realverfilmungen zu weit vom Original abweichen. Guy Ritchie hat es hier genau richtig gemacht. An manchen Stellen wirkt es wie ein farbenfrohes Musical und trotzdem ist die Handlung sehr nah am Originalfilm Aladdin, sodass man grob wusste was als nächstes kommt. Glaubwürdige Konversationen und Schauspieler haben dern Film dann abgerundet. Sowohl Aladdin als auch Jasmin sind in meinen Augen gut besetzt. Naomi Scott und Newcomer Mena Massoud harmonieren von der ersten Sekunde als ebenbürtiges Paar, die beide mit hoher Schlagfertigkeit punkten können. Und auch die anderen Schauspieler machen ihren Job toll!

Ich bin allerdings ein großer Jasmin Fan, da sie noch selbstbewusster in der Realverfilmung rüberkommt. Sie muss sich noch mehr gegen die Männer durchsetzen und macht dies ziemlich gut! Sie ist die Schlagfertigkeit in Person: Ein Lob an Naomi Scott.
Einmal mehr schafft es Disney neben den Hauptdarstellern auch seine nicht-menschlichen Protagonisten glaubwürdig mit humanen Seiten zu bereichern. Schon einzelne Blicke von Aladdins Affe Abu sind genial, süß und witzig zugleich und der Fliegende-Teppich entpuppt sich ohnehin als großartiger Protagonist.

Die zusätzlichen Szenen, Charaktere, Eindrücke und Bilder, die Guy Ritchie hinzugefügt hat, haben mir sehr gut gefallen. So hat man noch mehr Eindrücke und Hintergrundinformationen der einzelnen Figuren erhalten und konnte noch mehr in die Welt abtauchen.

Will Smith brilliert als Dschinni

Besonders hervorzuheben ist die Rolle von Will Smith als Dschinni. War ich zu Beginn skeptisch über das Aussehen und die Besetzung, ist dies beim Schauen komplett verflogen und Will alias Dschinni wurde letztendlich mein Highlight des Films. Ich habe mitgefühlt, gelacht, geschmunzelt und war richtig begeistert von Wills Interpretation des Dschinnis inklusive seiner Versionen der Songs. Ich finde er hat einen super Job gemacht! Die Kritik “Schlumpf” ist absolut unberechtigt!

Die Musik hat mich verzaubert

Ganz wichtig, in jedem Disneyfilm, ist natürlich die Musik. Wie bereits erwähnt haben mir die Versionen von Will Smith sehr gut gefallen. Die Mischung aus Gesang und Sprechgesang ist super gelungen und passt perfekt zum Film. Das Lied “Speechless” von Jasmin war auch schön. Es hat mich sehr an die Melodie von der Eiskönigin erinnert und wurde im Film ein bisschen wie ein Videodreh umgesetzt. Das wichtigste Lied “A whole new World” ist super gelungen und beschert schon nach wenigen Sekunden Gänsehaut.

Bewertung: 5/5

Zusammenfassend ist es ein wunderbarer Film, der mich nach Agrabah verzaubert hat. Die Schauspieler und die Musik waren super. Ich war gleich zwei Mal im Kino. Einmal in 2D und dann noch einmal in 3D. Die Effekte des fliegenden Teppichs kamen in der 3D Versionen viel besser rüber. Ich kann den Film jedem Aladdin- und Disneyfan nur empfehlen!

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