Bücherpracht in der goldenen Stadt – Prag!

Ein Besuch im Strahov Kloster in Prag

Dieses Jahr war ich mit meinem Freund und meinen Schwiegereltern in Prag. Die Stadt hat mir gut gefallen mit ihrer schönen Architektur, den Sehenswürdigkeiten, dem deftigen Essen und den vielen guten Biersorten. Allerdings war es sehr voll und das hat die Schönheit der Stadt etwas getrübt. Nichtsdestotrotz hatten wir eine schöne Zeit und konnten tolle Sehenswürdigkeiten anschauen, wie das Strahov Kloster, die Karlsbrücke, die Prager Burg und den Veitsdom.

Tolle Architektur und Sehenswürdigkeiten

Die tschechische Hauptstadt, auch Goldene Stadt genannt, ist klein aber fein und voll mit schönen Sehenswürdigkeiten. Die Nähe zu Deutschland macht einen Städtetrip zum unkomplizierten Ausflug. Man ist schnell dort, sodass es sich auch nur für ein Wochenende lohnt hinzufahren.

Die Prager Karlsbrücke ist eine der ältesten Steinbrücken Europas, verbindet zwei Prager Stadtteile und führt über die Moldau. Zu den Highlights der Brücke selbst gehören die zahlreichen Heiligenfiguren, die beide Ränder der Brücke säumen und die leckeren Baumstriezel, die man vor der Brücke kaufen kann.

Prag
Karlsbrücke

Der Hradschin bezeichnet das historische Viertel auf dem Prager Burgberg. Dominiert wird es von der Prager Burg und dem Veitsdom in seinem Zentrum. Erbaut wurde die Burg zwar bereits im 9. Jahrhundert, ihre gigantischen Ausmaße erhielt sie jedoch erst im Laufe der Zeit. Der Veitsdom ist eines der Highlights der Prager Burg. Er ist die Kathedrale des Erzbistums Prag und wunderschön anzusehen.

Prag
Hradschin und die Goldene Gasse

Doch mir hat auf dem Burggelände die Goldene Gasse am besten gefallen. Die Häuser der Gasse sind aufgrund von Platzmangel sehr klein. Erbaut wurden sie im 16. Jahrhundert für Wachmänner. Irgendwann zogen auch andere Menschen in die Häuser ein. So zum Beispiel Goldschmiede und Händler, die der Gasse ihren Namen gaben. Berühmt wurde die Goldene Gasse bei Touristen jedoch aufgrund der Tatsache, dass der große Schriftsteller Franz Kafka in der Hausnummer 22 wohnte und arbeitete. Man kann jedes Häuschen von innen angucken und bestaunen mit wie wenig Platz die Menschen damals ausgekommen sind. Davon können wir uns heute eine Scheibe abschneiden.

Mein Highlight in Prag: Die Strahov Bibliothek

Mein persönliches Highlight war der Besuch in der Bibliothek im Strahov Kloster. Zwei wunderschöne Räume mit Bücherregalen, die bis zur Decke reichen und alten Globen. Ein Traum! Leider durfte man die Räume nicht betreten. Das war etwas schade. Da zahlt man Eintritt und kann lediglich an der Türschwelle stehen und die Räume bewundern und dann musste man auch noch 2 zusätzliche Euros zahlen, um ein Foto von den Räumen machen zu dürfen. Als Buchliebhaberin war es mir das aber wert. Wenn ich die Fotos heute angucke, wird mir bewusst, dass der rechte Raum ein bisschen so aussieht, wie die Bibliothek in dem Schloss des Biests in dem Disneyfilm die Schöne und das Biest. Was meint ihr?

Prag
Die Bibliothek im Strahov Kloster

Eine schöne Stadt, aber voll!

Es waren unfassbar viele Touristen dort: Junggesellenabschiede und riesige geführte Gruppen, die ein Durchkommen bei den Sehenswürdigkeiten erschwerten. Nichtsdestotrotz hatten wir eine schöne Zeit dort und ich kann es empfehlen mit der besten Freundin oder dem Freund dorthin zu gehen, wenn man kein Problem mit vielen Menschenmassen hat. Prag ist eine günstige Stadt, in der man super ausgehen und Spaß haben kann. In der man lecker essen kann und trotzdem noch Kultur anschauen kann.

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