Der König der Löwen 🦁- Ein MUSS für alle Disney-Fans!

Ich war am Donnerstag in Der König der Löwen und bin immer noch total berührt von dem Film. Ja, ich bin ein riesiger Disney-Fan, aber auch ich finde nicht alles gut was Disney produziert. Der neue Dumbo, der dieses Jahr in den Kinos lief, hat mich beispielsweise nicht überzeugt. Dafür Der König der Löwen umso mehr. Ich muss zugeben, dass ich anfangs ein bisschen skeptisch war: echte Tiere, die sprechen und singen … Aber Disney hat es super umgesetzt. Was waren meine Highlights im Film?

Der König der Löwen: Eintauchen ins „Geweihte Land“

Der Film war glücklicherweise sehr nah am Original angelehnt. Ich würde sagen, dass sogar ungefähr 70% der Konversationen übernommen wurden. Bei Aladdin habe ich diesen Aspekt bereits gelobt, schließlich sind die originalen Disneyfilme fest in vielen Köpfen verankert. Da ist es sehr gewagt ein Original gänzlich umzuschreiben oder neuzuinterpretieren. Die Konversationen und Witze, die neu waren, haben super in den Film und zu den Charakteren gepasst. Es hat sehr viel Spaß gemacht die Charaktere noch ein bisschen besser kennen zulernen.

Es ist erstaunlich, dass sowohl die Tiere als auch die Landschaften im Computer entstanden sind. Alles sieht so unfassbar glaubwürdig und echt aus. Die afrikanische Landschaft ist wunderschön, es hat an nichts gefehlt, im Gegenteil, die landschaftliche Umsetzung hat mich sehr überzeugt, genau so wie die Tiere. Disney hat es super umgesetzt, das echte Tiere sprechen und singen können. Natürlich bleiben dann ein paar Emotionen auf der Strecke, weil ein echter Löwe beispielsweise nicht weinen kann, dennoch habe ich mich sehr schnell an das Bild gewöhnt und die Synchronsprecher haben ihre Arbeit toll gemacht. Wenn Simba traurig war, hat man es an der Mimik und an der Stimme sofort erkannt. Man braucht die Tränen gar nicht.

Musik, die Gänsehaut pur beschert

Ich bin der Meinung, das Der König der Löwen mit die schönsten Filmlieder hat. Allein der Anfang beschert eine Ganzkörpergänsehaut. Die rote Sonne geht über dem geweihten Land auf und das bekannte und unfassbar schöne Lied Nants’ Ingonyama / Der ewige Kreis geht los. Bereits nach den ersten paar Tönen wurde ich emotional gepackt. Es hat demnach keine fünf Minuten gedauert, bis der Film es geschafft hat mich zu berühren.
Die Musik war klasse, was auch nicht anders zu erwarten war, wenn der Meister höchstpersönlich für die Musik zuständig ist: Hans Zimmer. Natürlich durften Hakuna Matata und Kann es wirklich Liebe sein nicht fehlen und auch diese beiden Songs gingen unter die Haut. In der englischen Original Version spricht und singt sogar Beyonce die Löwin Nala. Ich denke ich werde mir die OV auch noch im Kino in 3D anschauen.

Der König der Löwen 2019: Meine Lieblingsfiguren

Wie bereits erwähnt waren die Synchronsprecher super ausgewählt und haben einen tollen Job gemacht. Pumbaas Stimme war perfekt. Hier hatte ich die meisten Sorgen, wie sie sich wohl anhören wurde. Pumbaa war nicht nur super lustig er war zum Totlachen. Lustig und niedlich zugleich, obwohl er ein Warzenschwein ist, das gerne mal einen nicht so gut riechenden Duft hinterlässt. Natürlich war die Kombination Timon und Pumbaa (es folgte ein guter Witz nach dem nächsten), aber Pumbaa hat sich noch ein kleines bisschen mehr in mein Herz geschlichen. Die Kinderstimmen von Simba und Nala klangen sehr harmonisch zusammen, jedoch waren die Erwachsenen-Stimmen noch besser. Die Stimme von Simba hat mich umgehauen.

Der König der Löwen

Der böse & geniale Gegenpart: Scar

Scar war genial! Sein Name bedeutet im Englischen nichts anderes als Narbe. Diese prangt auch in in diesem Film unübersehbar über seinem linken Auge. Er sieht mitgenommen, etwas abgemagert und aggressiv aus. Er ist sarkastisch und gemein. Der Synchronsprecher passt perfekt und gibt Scar genau den Spirit, den er braucht. Schon bei der Zeichentrickversion hatte ich eine gewaltige Wut auf Scar, welche in der Realverfilmung nicht minder vorhanden war. Eigentlich orientiert sich das Remake sehr genau an der Zeichentrickvorlage. Einige Szenen wurden allerdings ergänzt, so erhält man als Zuschauer noch mehr Hintergrundinformationen, warum Scar so verbittert ist. Wer nicht gespoilert werden möchte, darf den letzten Absatz nicht lesen.

Scar will König sein und seinen Bruder vom Thron werfen, das ist bekannt. Als Simba geboren wird, wird ihm diese Möglichkeit gänzlich entzogen. Die Realverfilmung enthält eine Szene, die leider in der Kinofassung raus geschnitten wurde, aber auf der DVD dann enthalten sein wird. In dieser Szene wird ein Kampf gezeigt, der zwischen Scar und Mufasa stattfindet. Der Kampf zwischen den beiden Löwen endet für Scar schlecht – er verliert nicht nur, sondern erhält auch von Mufasa die fiese Narbe.
Und das ist noch nicht alles, was man jetzt im Kino ebenfalls über Scar erfährt, ist der zweite Grund für seine Verbitterung. Er hatte es nämlich einst auf Mufasas Frau und Simbas Mutter Sarabi abgesehen – sie verschmähte ihn aber. Selbst nach Mufasas Tod kann Scar die Löwin nicht von sich überzeugen.

Bewertung: 5/5

Mich hat der Film total begeistert und überzeugt. Ich werde definitiv noch in die OV gehen und mir den Film dann als Blueray auf DVD kaufen. Ich kann allen Disney-Fans nur empfehlen, sich diesen Film anzuschauen. Viel Spaß!

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