REZENSION: Kelly Oram – Cinder & Ella 2

Cinder & Ella
Cinder & Ella 2 – ONE (Bastei Lübbe)

Klappentext Cinder & Ella 2:

Endlich haben Cinder alias Brian und Ella sich gefunden! Die beiden schweben auf Wolke sieben und sind verliebter denn je. Aber schneller als ihnen lieb ist, holt sie die Realität wieder ein. Zwischen Alltagsstress und Familienproblemen ist Brian schließlich immer noch der angesagteste Schauspieler Hollywoods – und das merkt auch Ella, die plötzlich mehr denn je im Rampenlicht steht. Doch ist ihre Liebe wirklich stark genug, dem Druck des Showbusiness standzuhalten?

Meinung: Cinder & Ella hätte keine Fortsetzung gebraucht!

Der erste Teil von Cinder & Ella hat mich umgehauen und gehört mit zu meinen Jahreshighlights. Eine wundervolle Geschichte, die man einfach ins Herz schließen musste. Ich habe die Figuren geliebt und die emotionale Reise, die ich während des Lesens erlebt habe. Die Rezension zum ersten Teil könnt ihr hier nachlesen. Vielen Dank für die vielen Besuche auf diesen Beitrag. Das hat mich sehr berührt, da ich den Blog erst seit Februar diesen Jahres habe und Cinder & Ella meine erste Rezension war. Ich freue mich riesig über die täglichen vielen Besuche von euch auf meinem Blog. Also 1000 Dank!

Cinder & Ella 2:

Aber jetzt zu der Fortsetzung. So schön wie Teil eins war, umso größer war die Vorfreude, als ich von ONE ein Rezensionsexemplar von Teil zwei zugeschickt bekommen habe. Vielen Dank!

Zum Cover: Das Cover gefällt mir sehr gut. Verspielt durch die rosa Blumen und trotzdem klar durch den weißen Hintergrund. Sehr sehr schön, sodass man es auch als Schmuckbuch im Regal aufstellen kann.

Zum Inhalt: Wie ihr oben in der Überschrift bestimmt schon gelesen habt, hätte der erste Teil meiner Meinung nach keine Fortsetzung gebraucht. Er war so wundervoll, dass es sehr schwer ist, dort als Autorin mit einem zweiten Teil anzuknüpfen.
Kelly Oram hat es auch leider nicht geschafft. Ihr Schreibstil war zwar wieder einfühlsam und flüssig, allerdings waren viele Szenen vorhersehbar und langatmig. Dadurch war ich ab und an ziemlich genervt von den Szenen und auch von den Charakteren und ihren Reaktionen. Ellas Schlagfertigkeit ist auf ein Minimum gesunken. Ich hatte sie eigentlich als starke Kämpferin in Erinnerung. Davon war im zweiten Teil nicht mehr viel vorhanden. Ja sie hat jetzt mit Paparazzi, Fans, Hass und Neid zu kämpfen, hinzu kommt noch das nicht ganz so leichte Verhältnis zu ihrem Vater. Diesen Part fand ich glaubwürdig und gut und sie ist trotz dieser Probleme meistens tapfer geblieben. Aber es blieb doch alles ziemlich oberflächlich. Ich hätte mir mehr Einblicke in den Alltag der beiden gewünscht und in Ellas und Brians Umgang mit dem eigentlichen Problem: ihre Narben und das Heilen ihrer Seele.

Brian war wie der Traumfreund schlechthin dargestellt, was mir zu übertrieben war. Er ist witzig, verständnisvoll, immer lieb und unterstützt Ella in allen Belangen. Doch sonst macht er nicht viel. Die Beziehung ist süß, aber ohne viel Spannung.

Bewertung:

Ich habe leider nicht so viel gelacht, geschmunzelt und geschluckt während des Lesens wie bei Cinder & Ella Teil eins. Nichtsdestotrotz war es schön wieder in die Welt von Ella und Brian einzutauchen. Das Ende war dann zum Glück wirklich zauberhaft und echt überraschend.
Zusammenfassend war mir die Fortsetzung jedoch einfach zu oberflächlich und ich hätte sie ehrlicherweise nicht gebraucht. Es gibt viele Prominente, die kommen und gehen und keine Rolle spielen. Ella besucht ihren Arzt und ihre Therapeutin, aber davon wird dann nur nachträglich ein bisschen berichtet und ihr Blog ist erfolgreich, so wie auch Brians Karriere als Schauspieler eigentlich unverändert weitergeht. Es ist mir leider einfach zu oberflächlich. Trotzdem solltet ihr unbedingt den ersten Teil lesen. Er war eines meiner Jahreshighlights!

3/5 Bücher

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