REZENSION: SANDRA REGNIER – PAN TRILOGIE

Pan Trilogie

Die komplette PAN Trilogie im Überblick:

1.Das geheime Vermächtnis des Pan
2.Die dunkle Prophezeiung des Pan
3.Die verborgenen Insignien des Pan

Klappentext erster Teil der Pan Trilogie:

Felicity Morgan ist nicht gerade das, was sich die Elfenwelt unter ihrer prophezeiten Retterin vorgestellt hat. Sie ist achtzehn, trägt immer noch eine Zahnspange, hat keinen Sinn für schicke Klamotten und scheint niemals genügend Schlaf zu bekommen. Leander FitzMor hingegen, der Neue an Felicitys Schule, ist der wohl mit Abstand bestaussehendste Typ Londons. Um keinen coolen Spruch verlegen und zu allem Überfluss auch noch intelligent – denkt Felicity, die Gott sei Dank nicht auf arrogante Frauenschwärme steht. Auch wenn diesen Leander immer jener seltsam anziehende Duft nach Heu und Moos umgibt und er sie manchmal anschaut, als könne er ihre Gedanken lesen. Aber das Schlimmste an dem Ganzen ist, dass er einfach nicht mehr von ihrer Seite weichen will…

Meinung: Eine knisternde Liebesgeschichte zwischen Mensch und Elf!

“Es hat deinen Rhythmus angenommen.”, sagte er leise. “Unsere Herzen schlagen im Gleichklang. Wenn deines stolpert, stolpert auch meins. Wenn deines schmerzt, schmerzt auch meins. Zwei Herzen verbunden zu einem.”

Lee FitzMor

Lee Fitzmor ist im Auftrag der Elfenwelt unterwegs und sucht die Auserwählte, die Prophezeite, die die Elfenwelt retten und gleichzeitig seine Braut werden soll. Er begibt sich in die Menschenwelt und platzt unerwartet in Felicity Morgans Leben. Doch Felicity, auch City oder von Lee später liebevoll Fay genannt, ist alles andere als die umschwärmte Schönheit, die er sich vorgestellt hat. Lee ist wunderschön, sexy und selbstbewusst. Er wird sogar als heißester Typ Londons beschrieben und hat einen stählernen Körper und eisblaue Augen. Alle weiblichen Geschöpfe liegen ihm zu Füßen.
Felicity Morgan selbst kann nichts mit der Aufmerksamkeit anfangen, die der attraktive Lee ihr schenkt. Sie wird im ersten Teil von allen nur „City“ genannt, ist mollig, hat eine Zahnspange und ihre Klamotten sind mehr zum Wohlfühlen als gut aussehen gedacht. Sie gehört zur unbeliebten Clique der Schule und kann sich beim besten Willen nicht vorstellen, was der umschwärmte Lee von ihr will.

Doch mit der Zeit verändert sich Felicity, sie blüht regelrecht auf. Fängt an zu Joggen, äußert selbstbewusster ihre Meinung und ist mutiger. Sie hat von Beginn an einen sehr witzigen Humor, ist äußerst loyal ihren Freunden gegenüber und verantwortungsbewusst. Sie gewöhnt sich daran, im Unterricht ständig neben Lee zu sitzen, doch gleichzeitig merkt sie, dass an ihm etwas nicht stimmt – etwas, das ihr unheimlich vorkommt. Als sie dann auch noch seltsame Visionen bekommt hängt sie schon mitten drin und es gibt kein Zurück mehr.

Sandra Regnier schreibt in einem jugendlichen Schreibstil mit einer einfachen, flüssigen Sprache. Sie hat mich mit ihrem angenehmen Schreibstil in relativ kurzer Zeit durch die drei Teile geführt. Die Handlung wird aus der Ich-Perspektive von Felicity erzählt. Der magische Teil steht anfangs eher im Hintergrund. Lediglich der Prolog weist darauf hin, dass übersinnliche Kräfte im Hintergrund wirken. Zunächst dreht es sich um das Kennenlernen von Felicity und Lee (die beiden Hauptprotagonisten) in der Menschenwelt, das äußerst knisternd und frech ist, da Felicity zu Beginn nichts mit Lee und seiner Arroganz anfangen kann, er sie aber nicht in Ruhe lässt. Das Katz und Maus-Spiel hat begonnen =)

Bewertung:

Felicity ist alles andere als ein schlankes, modebewusstes Mädchen und gerade das macht sie so sympathisch. Die Wandlung, die sie nach der Begegnung mit Lee Fitzmor durchmachen wird, verändert ihr Leben komplett und spiegelt meiner Meinung nach etwas zu sehr das amerikanische Klitschee-Denken wider: Vom hässlichen Entlein zum Schwan, der erst dann Aufmerksamkeit erhält, wenn er schön ist. Das hat mich etwas gestört.
Aber auch wenn sich viel von dem Wandel in Äußerlichkeiten zeigt, spiegelt sich das glücklicherweise auch in ihrem Inneren wider, was ich dann wieder gut fand. Auch alle anderen Charaktere haben eine gewisse Tiefe und sind sehr authentisch rüber gekommen. Allen voran natürlich Lee – er ist geradezu perfekt, nicht nur in seinem Aussehen und seinem Charme; auch seine unermüdlichen Bemühungen um Felicity gleichen die nicht unattraktive Arroganz wieder aus. Ganz Elfen-Like eben! =) Es hat mir sehr gut gefallen, dass er so um ihre Aufmerksamkeit buhlen musste, da er es eigentlich immer nur gewohnt war umschwärmt zu werden und mit dem Finger zu schnipsen. Ich mag es wenn aus einer Hass-Story eine Love-Story wird auch wenn das sehr klischeehaft ist.

Die übersinnlichen Elemente kamen dann im zweiten Teil dazu und mit ihnen die Spannung. Ich hätte mir gewünscht, das die Elfenwelt noch mehr und detailreicher beschrieben worden wäre. Die Idee mit den Zeitsprüngen hat mir sehr gut gefallen, was vielleicht daran liegt, das es mein größter Traum ist, selber mal in die Vergangenheit reisen zu können. Leider wurde nicht alles aufgeklärt, was ein bisschen schade ist. Nichtsdestotrotz finde ich die Trilogie sehr gelungen. und unterhaltsam.

5/5 Elfenblätter

Pan Trilogie

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