Mantegna und Bellini in der Gemäldegalerie Berlin

Mantegna-und-Bellini

Andrea Mantegna (um 1431–1506) und Giovanni Bellini (um 1435–1516) waren Freunde, Verwandte und Rivalen. Sie haben einander inspiriert, kopiert und bewundert. Erstmals wird das eng miteinander verwobene Schaffen der beiden Künstler in einer Ausstellung präsentiert, die gemeinsam mit der National Gallery, London, und in Kooperation mit dem British Museum entstand.

Eine sehr gute Ausstellung, die ich so in dieser Form noch nie erlebt habe. Die Werke hingen in der großen Wandelhalle, was für die Architekten eine größere Herausforderung war, da diese ursprünglich vom Klima und den Lichtverhältnissen her nicht als Ausstellungs- sondern als Erholungshalle diente. Um die Wandelhalle herum ist die dauerhafte Ausstellung zu sehen, die definitiv auch einen Besuch wert ist. Doch hier soll es um die Sonderausstellung gehen.

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TIZIAN UND DIE RENAISSANCE IN VENEDIG

Das Städel Museum in Frankfurt präsentiert eine tolle Ausstellung zur venezianischen Renaissancemalerei. Die venezianischen Künstler entwickelten eine eigene Art der Renaissance, die auf die Wirkung von Licht und Farbe setzt. Allein von Tizian hat die Ausstellung mehr als 20 Arbeiten gesammelt und wird somit zur umfangreichsten Werkauswahl, die in Deutschland je zu sehen war.

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BONJOUR MON AMOUR, PARIS!

Paris, die Stadt der Liebe, Mode, warmen Croissants, Kunst und des Eiffelturms. Schicke Pariserinnen, romantische Picknicks an der Seine und köstliche Weine. Jedes zweite Jahr machen meine Mama und ich einen Mädelstrip, um die Kunst dieser Welt zu sehen. 2012 ging es für uns nach Paris. Wir hatten am Place d’Italie ein süßes kleines Hotel mit Blick über die Dächer von Paris, direkt auf die Spitze des Eiffelturms. Mit einer Flasche Wein, ein bisschen Käse, Weintrauben und einem luftigen Baguette haben wir uns vor unser Fenster gesetzt und den einmaligen Ausblick genossen.

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OH DU SCHÖNES WEIMAR!

Ein Besuch in der wunderschönen Anna Amalia Bibliothek in Weimar

Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek gehört seit dem 18. Jahr­hundert zu den bekanntesten Bibliotheken in Deutschland. Den Ruhm verdankt sie ihren fürstlichen Förderern Wilhelm Ernst, Anna Amalia und Carl August ebenso wie ihren Bibliothekaren, unter denen Johann Wolfgang von Goethe der bedeutendste war. 

Das historische Bibliotheksgebäude mit seinem berühmten Rokokosaal gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Ich hatte mich sehr auf den Rokokosaal gefreut. Doch bevor man den wunderschönen Saal betreten darf, muss man sich ein Ticket besorgen, das eine genaue Uhrzeit enthält, damit nicht zu viele Menschen zur gleichen Zeit in dem wunderschönen Saal sind. Wir hatten großes Glück und haben uns rechtzeitig angestellt, noch bevor die Bibliothek aufgemacht hat, da sie jeden Tag noch ein gewisses Kontingent an Tickets an der Kasse vor Ort verkauft. Alternativ kann man die Tickets auch online kaufen.

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